Tipps rund um die Themen Werbung, PR und Marketing
Auf dieser Seite haben wir Ihnen Wissenswertes rund um die Themengebiete Werbung, PR (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) und Marketing zusammengestellt.
Diese Tipps stellen keine Anleitung zum Selbermachen dar! Wenn Sie nicht vom Fach sind, werden Sie unverhältnismäßig viel Zeit brauchen, um hier ansprechende Resultate zu erzielen. Zeit, die Ihnen für Ihr Kerngeschäft verloren geht.
Darüber hinaus müssen Sie mit unvorhergesehenen Kosten rechnen, etwa dann, wenn die Druckerei Druckwerke liefert, die Sie sich anders vorgestellt haben und so direkt in Ihre Rundablage landen. Überlassen Sie diese Dinge lieber jemanden (zum Beispiel uns), der die Phase des „Lehrgeldzahlens“ längst hinter sich gelassen hat.
Aber eins versprechen wir Ihnen: Wenn Sie sich ein wenig Zeit nehmen für die Tipps auf dieser Seite, können Sie anschließend wesentlich besser beurteilen, ob das was Ihnen angeboten wird, Ihnen auch wirklich nützt. Viel Spaß dabei!
Anzeigen
Vermeiden Sie es, auf kleinstem Raum möglichst viel Inhalt unterzubringen. Konzentrieren Sie sich auf die Botschaft, die Sie übermitteln wollen. Neben der Botschaft sollte Ihre Anzeige noch Logo und Kontaktdaten enthalten – sonst nichts. Schaffen Sie so genannten Weißraum. Schauen Sie sich andere Anzeigen an, zu welchen fühlt sich Ihr Auge angezogen? Den Inhalt welcher Anzeige erfassen Sie auf einen Blick? Bei welcher Anzeige müssen Sie raten, welche Botschaft sie enthält? Anzeigenwerbung lohnt sich dann, wenn die Zeitung oder die Zeitschrift von einer großen Zahl potenzieller Kunden genutzt wird. Für Unternehmen, die Ihre Produkte oder Dienstleistungen regional vermarkten, kann Anzeigenwerbung in der örtlichen Tageszeitung sehr effektiv sein. Wenn Sie überregional arbeiten, ist Anzeigenwerbung in der Tagespresse weniger interessant. Dann kann es sinnvoll sein, Anzeigen in Fachzeitschriften zu schalten. Auch hier gilt natürlich: ein redaktioneller Beitrag ist viel mehr wert, denn die Leser stufen einen solchen glaubwürdiger ein, als eine Anzeige. Lesen Sie hierzu das Kapitel Pressearbeit. Entscheiden Sie sich im Zweifel lieber für eine kleinere Anzeige und schalten Sie kontinuierlich, das erhöht den Widererkennungswert.Briefpapier
Hier bleiben Sie flexibel, wenn Sie nur das Logo auf die Bögen drucken lassen und alles veränderliche, wie ihre Adresse, Bankverbindung etc. per Textverarbeitung einfügen. So lassen sich die Briefbögen auch als zweite Seite, für Angebote oder ähnliches nutzen. Zur Erstellung der Druckvorlage lesen Sie bitte das Kapitel über druckfähige Dateien.Auflagen unter 1000 Stück werden im relativ teuren digitalen Druckverfahren gedruckt, Sie sollten also darüber liegen, aber nicht soweit, dass Sie totes Kapital auf dem Speicher lagern. Wir empfehlen fürs erste eine Auflage von 2000 Stück, das reicht in der Regel erst mal für eine ganze Weile. Es sei denn, Sie planen gleich zu Anfang, ein Werbeschreiben zu versenden. Hier werden schnell mal 1000 Blatt oder mehr in kurzer Zeit benötigt, die sollten Sie dann gleich mitbestellen. Wie viel Sie wirklich brauchen, stellt sich dann im Laufe der Zeit heraus.
Tipp: Wenn Sie Geschäftsbriefe per Fax versenden, können Sie den kompletten Faxbogen per Textverarbeitung in schwarz-weiß erstellen, die schönen Farben Ihres Logos gehen beim Faxversand ohnehin verloren. Insbesondere hier sollten Sie auf eine Schriftgröße von mindestens 9pt achten, damit Ihr Fax lesbar am anderen Ende ankommt.
Broschüren
Broschüren sind Druckwerke, die gefalzt und in der Falzkante geheftet sind. Eine Broschüre besteht daher mindestens aus 8 zu füllenden Seiten. Kommt ein weiteres Blatt hinzu, so sind es bereits 12 und so geht es in 4er Schritten weiter. Nehmen Sie nur Inhalte in Ihre Broschüre auf, die sich in absehbarer Zeit nicht ändern, sonst sind Sie schnell dabei, Ihre optisch zunächst ansprechende Broschüre mit dem Kugelschreiber oder mit Aufklebern zu verhunzen. Haben Sie mehrere Zielgruppen, empfiehlt es sich in vielen Fällen, diese lieber gezielter per Flyer anzusprechen. Dies spart Druckkosten und vermindert Streuverluste. Dazu kommt, dass Flyer im Versand wesentlich günstiger sind. Zur Gestaltung Ihrer Broschüre beachten Sie bitte auch die Kapitel Flyer, druckfähige Dateien und Produktkataloge.Corporate Design
Mit diesem Fachbegriff ist das einheitliche Erscheinungsbild einer Marke, eines Produkts oder des Unternehmens gemeint. Es umfasst Logo, dessen Position, Schriften, Farben Ihrer Print- und Onlinemedien, bis hin zur einheitlichen Arbeitskleidung, Firmenwagen, Büroeinrichtung oder gar bis hin zur Architektur des Firmengebäudes. Einmal festgelegt sorgt Ihr Corporate Design in der Folge für Arbeitserleichterung und einen hohen Wiedererkennungswert.Corporate Identity
Noch ein grosses Wort mit zahlreichen akademischen Definitionen. Hier geht es um Glaubwürdigkeit, darum, dass die Firmenphilosphie auch gelebt wird. Daher hat die Corporate Identity viel mit Ihnen als Unternehmerin oder Unternehmer, Ihrem Lebensstil, ihrer Art, Ihr Unternehmen zu führen zu tun. Beispielsweise würde ein Zollstock aus Kunststoff als Werbegeschenk einer Tischlerei, die „ökologische Holzwaren für umweltbewusste Menschen“ herstellt, nicht zu dessen Corporate Identity passen. Genau so wenig ist vorstellbar, dass ein Heimleiter eines Caritas-Hauses Atheist ist.Word-, Excel- oder Powerpoint-Dateien sind nicht zur Filmbelichtung (Offsetdruck) geeignet. Das liegt insbesondere am RGB-Farbformat. Aber auch im Digitaldruck (für Auflagen bis 1000 Stück die Standardmethode) können Sie hier unliebsame Überraschungen erleben, da auch hier die Farben in druckfähige übersetzt werden. Die Microsoft-Produkte und ähnliche Programme berücksichtigen beim Formatieren immer die Eigenschaften des angeschlossenen Standarddruckers, so dass sich das Druckergebnis der Druckerei deutlich von Ihrem Ausdruck unterscheiden kann.
Flyer (Faltblätter, Folder) sind außerordentlich vielseitig. Die eignen sich zum Auslegen an Orten, die von Ihrer Zielgruppe frequentiert werden, zum Versenden im Rahmen einer Mailing-Aktion, als Beilage in der Tageszeitung oder auch zur Verteilung „per pedes“ in die Briefkästen in Ihrer Umgebung. Es gibt sie in unterschiedlichen Formaten, vom ungefalzten Einzelblatt bis hin zu kompliziert gefalteten Versionen.
Für alle gilt, dass sie dem Corporate Design Ihres Unternehmens entsprechend gestaltet werden sollten. Wenn Sie Ihren gedrittelt gefalzten DINA4-Flyer per Mailingaktion verbreiten wollen, sollte er auf Papier mit maximal 160g/m2 gedruckt werden. So können Sie noch ein Anschreiben mit in den Umschlag stecken und kommen mit dem Standardporto gerade zurecht. Zum Druckformat lesen Sie bitte das Kapitel über druckfähige Dateien.
Fotos
Fotos sollten in der zu druckenden Größe eine Auflösung von 300 dpi (dots per inch) haben und im CMYK-Farbformat vorliegen, um qualitativ hochwertige Druckerzeugnisse zu erhalten. Ist die Auflösung niedriger, wird das Bild „pixelig“, eine höhere Auflösung birgt die Gefahr, dass mehr Farbe als nötig aufgetragen wird. „Leihen“ Sie sich keine Bilder aus dem Internet! Abgesehen dafür, dass hier das Urheberrecht verletzt werden kann (mit möglicherweise kostspieligen Konsequenzen), sind diese Fotos für den Druck nicht geeignet, da sie im RGB-Format vorliegen und die Auflösung mit 72-96 dpi zu niedrig ist.Werden Fotos für die Homepage verwendet, gilt umgekehrt: RGB-Modus und eine Auflösung von 96 dpi um die Ladezeiten in Grenzen zu halten. Hier gibt es noch andere Möglichkeiten, etwa die Aufteilung des Bildes in so genannte Slices, um die Ladezeiten gering zu halten.
Gelbe-Seiten-Eintrag
Ein Eintrag in die Gelben Seiten ist insbesondere für Unternehmen, die ihre Produkte und Dienstleistungen regional an Privatkunden vermarkten ein absolutes Muss. In Sachen Kundengewinnung kann ein solcher Eintrag unter Umständen das wertvollste Instrument sein. Beispiel: Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie haben einen Wasserrohrbruch, trübes Wasser umschmeichelt bereits ihre Fußknöchel und der Haupthahn interessiert sich nicht die Bohne für Ihre Bemühungen. Was machen Sie? Sie begeben sich an Ihren Rechner, um per Internetrecherche den günstigsten Klempner zu finden? Oder greifen Sie zu den Gelben Seiten? Die Gelben Seiten gibt’s auch in einer Online-Version sowie für den B2B-Bereich.Geschäftsbriefe
Unter den Begriff Geschäftsbriefe werden alle Schreiben eines Unternehmens verstanden, die an einen bestimmten Empfänger gerichtet sind, also z.B. Angebote, Auftragsbestätigungen, Lieferscheine, Rechnungen oder Quittungen. Für Gewerbetreibende, die nicht im Handelsregister eingetragen sind, ist lediglich die Angabe des Familiennamens und eines ausgeschriebenen Vornamens vorgeschrieben. Auf Rechnungen ist darüber hinaus die Nennung der Steuernummer Pflicht. Bei Gesellschaften bürgerlichen Rechts müssen die Vor- und Familiennamen aller Gesellschafter genannt werden. Alle weiteren Angaben wie Adresse, Telefonnummer, Faxnummer und Bankverbindung sollten natürlich auch auf Ihre Geschäftsbriefe – und zwar Ihrem Corporate Design entsprechend gestaltet.Auf Rechnungen muss außerdem die Steuernummer vermerkt sein. Für Unternehmen, die am EU-Binnenmarkt teilnehmen, ist die Angabe der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer vorgeschrieben, die das Bundesamt für Finanzen auf Antrag vergibt. Für im Handelsregister eingetragene Unternehmen sind – in Abhängigkeit von der Rechtsform - weitere Angaben erforderlich, wie beispielsweise den Sitz der Gesellschaft, die Angabe der Handelsregisternummer mit Registergericht oder die Nennung des Aufsichtsrats- oder Vorstandsvorsitzenden mit komplettem Namen. Gewisse Vorgaben für die Gestaltung von Geschäftsbriefen liefert die DIN 5008, diese Norm ist allerdings nicht rechtsverbindlich.
Homepage
Eine gute Homepage ist leicht zu finden, schnell zu laden und ist nützlich für Ihre Besucher und für Sie. Wie Sie zu einem solchen Internetauftritt kommen lesen sie in Kürze an dieser Stelle.Logo
Ein Logo sollte einfach aufgebaut und unverwechselbar sein. Es sollte auf einen Blick transportieren, für was es steht. Es muss so gestaltet sein, dass es in kleiner Größe (z. B. auf Ihren Visitenkarten) gut erkennbar bleibt. Verwenden Sie möglichst nur 1 bis 2 Farben, zeitlose Schriften und achten Sie darauf, dass es auch in schwarz-weiß reproduzierbar ist.Gestalten Sie Ihr Logo als Vektrorgrafik, nur dieses lässt sich ohne Qualitätsverlust beliebig vergrößern. Wenn Sie Ihr Logo von einer Werbeagentur gestalten lassen, achten Sie darauf, dass Sie es (auch) als Vektorgrafik erhalten. Vektorgrafiken haben beispielsweise die Endungen .eps, .ai oder auch .cdr.
Newsletter
Newsletter sind eine gute Möglichkeit mit Ihren Kunden im ständigen Kontakt zu bleiben – wenn Sie wirklich in halbwegs regelmäßigen Abständen etwas Neues und Interessantes zu berichten haben. Einige Dinge gilt es hier zu berücksichtigen, um nicht versehentlich unter Spam-Verdacht zu geraten: Senden Sie Ihren Newsletter ausschließlich an Empfänger, die sich als Abonnenten Ihres Newsletters eingetragen haben. Jede Ausgabe Ihres Newsletters sollte einen Hinweis enthalten, wie sich ein Abonnent wieder abmelden kann. Vermeiden Sie typische Spam-Begriffe, Dollar- oder Eurozeichen und „schreien“ Sie nicht per GROSSBUCHSTABEN in der Betreffzeile.Schreiben Sie sachlich, liefern Sie Inhalte, ein Newsletter muss für die Abonnenten einen Zusatznutzen haben, für mehr werbliche Inhalte eignen sich aktionsbezogene e-mailings. Um nicht von Volumenfiltern geblockt zu werden, versenden Sie bei großem Verteiler zeitversetzt. Newsletter unterliegen wie Websites dem Teledienstgesetz (TDG) sowie dem Mediendienststaatsvertrag (MDSV) und müssen daher ein Impressum enthalten. An beliebiger Stelle müssen also Vor- und Nachnamen des Verantwortlichen, Postanschrift, Kontaktmöglichkeit per e-mail, Telefonnummer, sämtliche Registernummern (falls vorhanden) und Umsatzsteuernummer angegeben werden. Bei genehmigungspflichtigen Angeboten gehört die Angabe der Aufsichtsbehörde ebenfalls ins Impressum. Alternativ können Sie auch – deutlich sichtbar – auf das Impressum Ihrer Homepage verlinken.
Pressearbeit
Für kleinere Unternehmen und Existenzgründer kann Pressearbeit eine gute Möglichkeit sein, das eigene Angebot bekannt zu machen und neue Kunden zu gewinnen. Damit Ihre Pressearbeit zum Erfolg wird, sind einige Dinge zu beachten. Es gilt, einen Presseverteiler aufzubauen und aktuell zu halten, professionelle Pressemitteilungen zu erstellen und einen guten Kontakt zur Presse zu pflegen. Lesen Sie hier weiter: Pressearbeit (pdf, 35)Wenn Sie viele verschiedene Produkte oder Dienstleistungen anbieten, liegt die Erstellung eines Gesamtkatalogs nahe. Doch oft interessieren sich potentielle Kunden nur für einige wenige Produkte ihres Angebots. Dann macht es Sinn, wenn Sie Ihre Produktinformationen als einzelne Blätter ausdrucken und Ihrem Interessenten in einer individuellen Zusammenstellung zusenden können. Das spart nicht nur Druck- und Portokosten, sondern ist auch für den potentiellen Kunden angenehmer. Die einzelnen Dateien lassen sich darüber hinaus als pdf-Datei zum Download von Ihrer Homepage anbieten. Die pdf-Dateien lassen sich zusammen mit einem Inhaltsverzeichnis auf eine CD brennen – und fertig ist der elektronische Gesamtkatalog. Hierfür empfehlen sich CD-Rohlinge, die bereits mit Ihrem Design bedruckt sind. Zusätzlich bietet die CD auch noch die Möglichkeit, eine Firmenpräsentation oder eine Offline-Version Ihrer Homepage hier unterzubringen.
Visitenkarten
Wir empfehlen, Visitenkarten in jedem Fall professionell drucken zu lassen. Visitenkarten transportieren in besonderer Weise das Image Ihres Unternehmens. Von der Qualität Ihrer Visitenkarten schließt der potentielle Kunde auf die Qualität Ihrer Produkte und Dienstleistungen – auch wenn dies ungerecht erscheint. Sie haben sicherlich einige Visitenkarten anderer Unternehmen gesammelt. Schauen Sie sich diese einmal genauer an. Welche Marke Eigenbau und welche professionell gedruckt wurden, erkennen Sie auf Anhieb – spätestens, wenn Sie sie anfassen: Marke Eigenbau ist einfach zu dünn.Visitenkarten sollten auf Karton mit einem Gewicht von mindestens 246g/m2 gedruckt werden. Die Blanco-Visitenkarten aus dem Papiergeschäft bringen dagegen höchstens 220g/m2 auf die Waage. Zu dünn für Visitenkarten aber dick genug, um die Mechanik Ihres Druckers auszuleiern. Zudem sind Ausdrucke mit Tintenstrahldruckern nicht wasserfest. Daher verzichten Sie auf das Selbstausdrucken Ihrer Visitenkarten.

